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... Volkswagen und Audi sind den Weg in dieSchweiz via die Vereinigten Staaten gegangen, weil dort dasPreisniveau generell niedriger ist als in Europa und mit markant schmäleren Margen operiert werden muss. Allein überdie Masse lässt sich drüben noch Geld verdienen. Fahrzeugen aus den USA haftet aberaus unserer Sicht der Makel an, mit einem Meilenzähler ausgerüstet zu sein. Sie müssen vernünftigerweise umgerüstet werden, wenn auch, sofern eine kleinere Geschwindigkeitsskalain Kilometern im Zähler integriert ist, nicht zwingend. Wer diesen Nachteil umgehen will und sich aus Kanada bedient, muss das Fahrzeugnach wie vor einem Abgastest unterziehen. Einen Lärmtest müssen auch nicht typenbefreite Fahrzeuge aus den Vereinigten Staaten über sich ergehenlassen. Der eine oder andere Selbstimporteur hat ausserdem im nachhinein feststellen müssen, dass der in Florida ausgesuchte Luxusschlitten über keine heizbare Heckscheibe verfügt, und dass amerikanischeAutoradios mit den europäisehen Frequenzen nicht kompatibel sind. Ein weiteres Herkunftsland für Direktimporte ist momentan Tschechien, wo ein paar Golf herkommen, in einer beiuns nicht erhältlichen Basisausführung, weshalb sich dasmarktschreierische Angebot («Golf mit 20 % Rabatt*) relativiert. Interessant ist, dass nur eine Handvoll europäischerFahrzeuge direkt aus dem jeweiligen Ursprungsland eingeführt ...