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... gezwungen sein, seinen Sportetat mehr oder minder einzuschränken. Es ist mir naturgemäß nicht bekannt, ob Erwägungen dieser Art im Vorstande bereits gepflogen sind, bezw. wenn dies der Fall war, zu welchem Ergebnis man gelangt ist. Persönlich würde ich es jedenfalls für einen Fehler halten, wollte man den Sport auf diesem Gebiet auch nur vorläufig gänzlich aufgeben. Der Motorbootsport hat gerade unter den Verhältnissen, mit denen nach dem Kriege zu rechn'en ist (es sprechen hier die verschiedensten Umstände mit, auf die hier einzugehen, zu weit führen dürfte) recht gute Aussichten, und ob Zeit, Neigung und Mittel für größere Wagenveranstaltungen unmittelbar nach dem Kriege eher gegeben sein werden, erscheint auch wohl recht fraglich. Es würde sich hiernach also im wesentlichen die Frage ergeben, in welcher Form gegebenenfalles dem Interesse für den Motorbootsport im A. D. A. C. Rechnung zu tragen sein würde, ohne daß dadurch Mittel gebunden würden, die in keinem Verhältnis zu dem derzeitigen Umfang dieser Betätigung innerhalb des Clubs ständen. Veranstaltungen, wie die Chiemsee-Wettfahrten würden unter diesen Verhältnissen naturgemäß von vornherein ausscheiden müssen. Der Überlandtransport selbst nur verhältnismäßig weniger Boote kostet entschieden mehr Geld als eine vorsichtigere Wirtschaftsführung hierfür bewilligen könnte, und die ...