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... nicht ganz klar als Öko-Auto? Der C02- Ausstoß ist ja niedriger als der des To yota Prius mit Hybridantrieb. Walker: Das machen wir doch. Wir schaffen mit dem CDI bei C02 einen Wert von 90 Gramm pro Kilometer. Und wir sagen auch, dass wir — mit unter dreieinhalb Liter Diesel pro 100 Kilo meter - schon in der Vergangenheit das meistverkaufte Drei-Liter-Auto hatten. Ulrich Walker (55) arbeitet seit fast drei Jahr zehnten für den heutigen Daimler-Chrysler- Konzern. Er begann als Betriebsingenieur im Sindelfinger Mercedes-Werk. Bevor er Ende 2004 zum Smart-Chef ernannt wurde, war Walker für insgesamt vier Jahre Vorstands mitglied bei Mitsubishi und dort verantwort lich für Design, Entwicklung, Produktion, Einkauf und Produktplanung. Haben womöglich die Smart verkau fenden Mercedes-Händler Bedenken, die beim C02 nicht so gute Werte vor weisen können? Walker: Nein, wir wollen den Smart nicht in die Öko-Ecke stellen, der Lifestyle-Aspekt muss schon mitschwingen. Agilität, Komfort in der täglichen Nutzung und die Sicherheit sind neben der Ökologie die zentralen Kriterien für die Positionierung des Smart. Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie von der Deutschen Umwelt hilfe kritisiert wurden, dass Sie für Ih ren Dieselmotor nicht den bestmög lichen Partikelfilter anbieten? Walker: Wir sind da unverhältnismä ßig attackiert worden, obwohl wir ...