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... vorzügliche Voraussetzungen, um seine Titelambitionen am Leben zu hal ten. Neben dem 47-jährigen Italiener können nämlich nur noch sein Seat- Teamkollege Yvan Müller und Augusto Farfus den WM-Titel gewinnen. Der Franzose Yvan Müller hatte bei der Re genlotterie im Zeittraining komplett verwachst, ebenso wie der dreifache Tourenwagen-Weltmeister und BMW- Werkspilot Andy Priaulx: Sie starteten nur von den Positionen 17 und 14. Der Start und die erste Kurve ent schieden das erste Rennen: Während Tarquini sauber durchkam, rumpelte ausgerechnet BMW-Speerspitze Farfus in den BMW 320si seines Teamkollegen Jörg Müller, der von einem Chevrolet- Piloten umgedreht wurde. Wenige hun dert Meter später traf Farfus auch noch eine durch die Luft wirbelnde Stoßstan ge eines Konkurrenten. Fortan quollen dicke Rauchschwaden aus dem linken vorderen Radhaus, die Frontstoßstange hing in Fetzen. Waren damit die WM- Chancen von BMW beim Teufel? Im merhin tankte sich BMW-Markengefährte Priaulx in weltmeisterlicher Manier von Startplatz 14 auf Position fünf durchs Feld. Der Brite war in sei ner schnellsten Rennrunde sechs Zehn tel fixer als die versammelte Seat-Armada, woraufhin Seat-Sportchef Jaime Puig mächtig der Kamm schwoll: „Es hat für mich den Anschein, dass die FIA unbedingt BMW siegen sehen will. Wir waren nur in der ursprünglichen Ladedruck-Einstufung ...