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... gegen die Unzulänglichkeit älterer Automobilisten im modernen Strassenverkehr geschützt ist. Doch die Statistik scheint solche Befürchtungen zu entkräften. Bei den tödlichen Unfällen besagt sie, dass die «gefährlichen» Autofahrer in der Kategorie der 30- bis 45jährigen zu suchen sind, während die 60- bis 65jährigen am seltensten in der Verkehrstoten-Statistik als Schuldige auftauchen. Fachleute weisen jedoch darauf hm, dass die Statistik irreführend sei, weil sie nicht die Zahl der zurückgelegten Kilometer pro Fahrer berücksichtigt. Es sei klar, dass die Klasse der 30- bis 45jährigen nicht nur wesentlich zahlreicher sei, sondern fraglos auch weit aktiver. Ein Berufstätiger in den besten Jahren mache weitaus mehr Gebrauch von seinem Fahrzeug als ein älterer Mann. Der Frequenzfaktor ergebe, bei entsprechender Berücksichtigung, ein völlig anderes Bild bei der statistischen Untersuchung des Phä- nomens «Fahreigenschaften und Lebensalter». Zwei Experten, Leiter der Fahrschule bzw. des Psychotechnischen Laboratoriums des Mailänder Automobil-Clubs sind der Ansicht, dass die Mehrzahl der älteren Fahrer die Einbusse an Reflexgeschwindigkeit durch die grössere Erfahrung gegen- über jüngeren Fahrern mehr als wett mache. Auch seien sie im allgemeinen vorsichtiger in heiklen Situationen. Umgekehrt sei es aber so, dass bei Nachtfahrten die Blendgefahr bei äl- ...