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... eindeutig für jene Alfa-Interessenten bestimmt, die gehobene Komfort-Ansprüche stellen. Während Giu lietta und Giulia Sportwagen im Limousi nenkleid waren, wurde bei dem neuen Wa gen auf geringes Geräusch und komfor table Federung Wert gelegt. Damit ist der 1750 ein sehr ziviler Alfa Romeo. Motor: Mehr Hub, weniger Drehzahl 1968 verspricht das Jahr der Langhuber zu werden. Denn nicht nur Alfa Romeo, auch Daimler-Benz scheint die Scheu vor dem langen Hub, die jahrelang die Kon strukteure beherrschte, verloren zu haben. Der tiefere Grund liegt darin, daß man Motorvergrößerungen ungern mit Motor neukonstruktionen verbindet. Vergrößerun gen aber sind das Gebot der Stunde, weil alle Welt elastische Motoren verlangt. Auch die Tendenz zur Getriebeautomatik erfordert mehr Drehmoment im unteren und mittleren Bereich. Die Alfa-Motoren sind dafür nicht gerade prädestiniert. Unter den europäischen Per sonenwagenmotoren sind sie die sportlich sten: Die klassische Symmetrie ihrer Zweinockenwellen-Zylinderköpfe ist symbolisch für den hochdrehenden, kleinvolumigen Rennmotor. Ihren Ruhm erwarben sie als 1300er; schon vor mehr als zehn Jahren drehten sie spielend über 7000 U/min hin aus und begeisterten die Fahrer der Guilietta-Limousinen und Sportwagen ebenso wie das Publikum der Rennstrecken. Größerer Hubraum ist bei gleichbleibender Zylinderzahl ...