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... und fahre fast ausschließlich Autos ohne Fahrerhilfen. Ein gutes Beispiel ist mein Hudson Hornet von 1953. Der Hornet war das erste komplett neue amerikanische Nachkriegsdesign. Er basierte auf dem »Step-Down«-Konzept von Hudson, bei dem Rahmen und Karosserie zu einem Bauteil verschweißt waren und der Fußraum nicht auf die Rahmenträger aufgesetzt, sondern dazwischen eingelassen war. Dadurch lag der Wagen tiefer und bot auch mehr Kopffreiheit. Sein niedrigerer Schwerpunkt verlieh ihm das beste Fahrverhalten unter allen amerikanischen Autos der damaligen Zeit. In den frühen 1950er- Jahren beherrschte er die NASCAR-Serie; was er auf den Geraden verlor, machte er in den Kurven wett. Seine Achillesferse war der 5-Liter-Sechszylindermotor mit den beiden Einzelvergasern, der bei Hudson Twin H-Power hieß. 1949 brachte Oldsmobile unter dem Namen Rocket seinen neuen 5-Liter-V8-Motor auf den Markt, der mit einem Vierfachvergaser 160 PS leistete. Das war nicht mehr als beim Hudson Hornet, aber mit den beiden zusätzlichen Zylindern und den goldfarbenen Ventildeckeln sah er viel sexyer aus. Ich besitze einen Filmstreifen, den Hudson damals an seine Händler schickte. Er zeigt einen Rocket 88 und einen Hornet mit geöffneter Motorhaube. Der ver- ärgerte Rocket-Kunde ruft einem Mechaniker im schmutzigen Overall zu: »Warum dauert das Einstellen so lange?« »Wegen ...