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... war direkt am Mo tor montiert, die hintere Starrachse mit einem zusätzlichen Panhardstab und die vordere Achse mit Torsionsstäben abgefedert. Als Stossdämpfer wirkten einstellbare Konis. Die Lenkung war mit einem Kegel/Tellerrad-Getriebe be stückt, was eine konstante Lenküberset zung bei allen Radausschlägen ge währleistete. Riesige Bremstrommeln (284mm) sorgten für eine gute Verzöge rung, verlangten dafür aber 16-Zoll-Rä- der. Das 1240 kg schwere Cabriolet er reichte «nur» eine Höchstgeschwindig keit von 197 km/h und war so dem etwa 50 km/h schnelleren Mercedes 300 SL weit unterlegen. Es war aber auch nicht als eigentlicher Rennwagen konzipiert worden, sondern eher als «Boulevard- Sportwagen» gedacht, womit auch be quem längere Reisen mit hoher Ge schwindigkeit auf Autobahnen unter nommen werden konnten. Für diese Zwecke war eigens hinterden Sitzen ein aus Aluminiumblech geschweisster 110-Liter-Benzintank montiert worden. Im Frühling 1958 wurde eraber durch ei nen kleineren 66-Liter-Tank ersetzt, der das Reserverad umgab. Dies war eine si cherere Lösung, wenn sie auch zu La sten des Kofferraums ging. «Bergkönig» engagiert Vor dem Krieg hatte es BMW durch Teil nahme an Sportwagenrennen zu Be rühmtheit gebracht, aber jetzt schien bei dieser Firma das Interesse am Automo bilsport verlorengegangen zu sein. Kon kurrent Mercedes hatte auf diesem Ge biet andere Ansichten und ...