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... beim Colombo-Motor zu tun pflegte, dessen Büchsen in klassischer Weise am oberen Blockrand endigten. Dafür kommt der Lampredi-Motor auf wesentlich höhere spezifische Leistungen. Vom Zwölfzum Vierzylinder Zurzeit steht besonders der kompressorlose Zweilitermotor bei Ferrari im Vordergrund. Die bekannte Maschine, die eigentlich bisher ungeschlagen blieb und die neben den Werkfahrern auch Private wie Rudolf Fischer und andere verwenden, gibt etwa 170-Brems-PS ab und zeichnet sich nicht gerade durch ein hohes Drehmoment bei niedrigeren Touren ab. Einen günstigeren Drehmomentverlauf ist es aber, den Ferrari neben der Steigerung der Höchstleistung anstrebt. Diese letztere Forderung soll durch eine weiterentwickelte Ausgabe des bisherigen Motors der Reihe 166 verwirklicht werden. Sie hat die Form einer Zwölfzylindermaschine in der bekannten Bauart, deren Zylinderköpfe aber, gleich wie breit und niedrig gebaut sein. Während die Gnindkonstruktion derjenigen des Typs 500 gleicht, werden die Haarnadel-Ventilfedern durch Schraubenfedern ersetzt. Kommt Ferrari auch beim Sechszylinder auf die 100 PS pro Liter, so kann er schon beim Start der neuen Rennformel mit Fahrleistungen auftrumpfen, Wie sie Kompressorwagen der heutigen Formel 1 vor zwei, drei Jahren abgaben. Das kann ja schön werden... Ueberschüssige Leistung So viel über die Rennwagen, Ferraris ...