Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Rob. de la Rive Box Farbfotos: R. Lintelmann Schon im September 1938 hatte Pro fessor Porsche Zeichnungen für ein Sportcoupe auf der Basis eines Volkswagens — damals noch «KdF» oder «Kraft durch Freude» genannt — entworfen. Bei diesen Zeichnungen blieb es aber nur bis zum Rennen Ber lin—Rom 1939. Für diesen Anlass, der dann wegen des Kriegsausbruchs aller dings nicht durchgeführt werden sollte, wurden drei modifizierte KdF-Wagen angefertigt. Einer davon überlebte das Kriegsgeschehen in Österreich. Sein stolzer Besitzer heisst Otto Mathe; bis 1951 hat er mit diesem Wagen noch Ren nen bestritten. Heute ist er an Treffen für historische Wagen ein gerngesehe ner Gast. Nach dem Krieg wurde Professor Por sche von den Franzosen verhaftet und fast zwei Jahre lang interniert. Sohn Ferry Porsche reparierte derweilen, unter stützt von treuen Mitarbeitern, in Gmünd Fahrzeuge aller Art. Alle hofften auf eine bessere Zukunft. Und so war das Angebot des italienischen Indu striellen Piero Dusio, einen Rennwagen zu bauen, sehr willkommen. Ingenieur Karl Rabe betreute den technischen Teil, während Erwin Kommenda die Ka rosserie zeichnete. Der so entstandene Cisitalia war ein bemerkenswertes Auto und mit seinem Mittelmotor, den zwölf Zylindern, dem Doppelkompressor und dem Vierradantrieb seinerZeit weit voraus. Es lag nicht an den Porsche-Leuten, dass dieser Wagen nie an einem Rennen ...