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... dem schleswigholsteinischen Festland und der Ferieninsel Sylt aus. Da die Insel schon vor dem ersten Weltkrieg wegen ihrer landschaftlichen Vielfalt und der einmalig schönen Meeresbrandung besonderen Anreiz für Fremde bot und durch die neue Grenzziehung im Jahre 1918 die alte Dampferlinie Hoyerschleuse -Munkmarsch zerschnitten worden war, entschlossen sich die Sylter, ihre Insel durch einen Damm mit dem Festland zu verbinden. In damaliger Zeit ein kühner Gedanke! Um den insularen Charakter Sylts zu wahren, machten sie es aber zur Bedingung, daß außer der Eisenbahn kein anderes Fahrzeug über den Damm die Insel erreichen dürfe. Im Jahre 1923 begann man mit dem Bau des Dammes. Innerhalb von vier Jahren entstand ein Bollwerk aus Baumstämmen, Granitblöcken, Steinpflaster und Reisiggeflecht. Zweimal bäumte sich das Meer mit seinen Urgewalten gegen die ihm angelegten Fesseln auf und zerriß das Fundament des Dammes. Am 1. Juni 1927 konnte der Damm dem Verkehr übergeben werden. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges wurde über den Hindenburgdamm kein Kraftfahrzeug befördert, das nicht nach den strengen Bestimmungen ordnungsgemäß verladen, verdrahtet und verklotzt und zu dessen Beförderungen nicht vorher ein besonderer Eisenbahnwagen bestellt worden war. Zu einem besonderen Erlebnis iuird eine Fahrt über den Hindenburgdamm. Man braucht nicht ...