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... gerade unter dem Gesichtspunkt des Kampfes gegen die Gefahren der Strasse bedauern, dass die Abnahme der Verkehrsunfälle mehr und mehr die Untersuchung ihrer Ursachen erschwert. Je kleiner nämlich die Gesamtmasse einer bestimmten Art von Sachverhalten ist, deren Analyse der Statistik obliegt, desto geringer ist die Möglichkeit ihrer Aufgliederung auf die unzähligen Faktoren, die die komplexe Wirklichkeit beherrschen. So hat auch das Eidgenössische Statistische Amt die Zahl der Tabellen über die Verkehrsunfälle seit den Vorkriegsjahren erheblich abgebaut, und statt sieben Seiten des Statistischen Jahrbuches der Schweiz, wie es 1938 noch der Fall war, nehmen diese Nachweise im Jahrbuch 1943 nur noch ganze drei Seiten ein..Trotzdem vermag ihnen der Kundige auch heute noch zahlreiche Aufschlüsse zu entnehmen, die auch dem Leser der « A.-R. > nicht vorenthalten sein sollen. Als Schauplätze des Unfallgeschehens betrachtet die schweizerische Statistik mit Recht zunächst immer die Kantone, dann aber die grossen Städte als einzelne Gemeinwesen und schliesslich die beiden Gruppen von « Stadt > und «Land > in ihrer Gesamtheit. So soll auch hier zunächst eine kleine Tabelle folgen, die Entwicklung und Stand der Unfallzahl wenigstens für jene Kantone zeigt, die ihrer im Jahre 1943 noch wenigstens hundert aufwiesen. Die Entwicklung in den einzelnen Kantonen ...