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... Autos optisch auffiel, dass die Oberseiten der Seitenflügel im Gegensatz zu 1979 abgerundet waren. Diese Neuerung war von Ligier im Windkanal erprobt worden, und man hat festgestellt, dass sich so auf der Oberseite des Flügels weniger negativer Druck aufbaute, was konsequenterweise mehr Abtrieb für einen gegebenen Widerstand bedeutete. Diese Idee wurde bei Ligier dann im Verlaufe der Saison im Gegensatz zu Williams und Brabham wieder aufgegeben, und man kehrte zu der ursprünglichen Konstruktion zurück. Der Ligier JS 11/15 wurde bezüglich Aerodynamik vom Ingenieurbüro SERA in Paris geplant (dieses Institut beschäftigte sich unter der Leitung des Franzosen Robert Choulet auch mit der Gestaltung der Formel-1-Fahrzeuge von Alfa Romeo und Renault). In der Werkstätte des in Vichy beheimateten Ligier-Teams konstruierten Paul Carillo und Herve Guilpin die Autos unter der Leitung des Flugzeugingenieurs Gerard Ducarouge, währenddessen Ingenieur Michel Beaujon die Teile in bezug auf Festigkeit dimensionierte. Der Ligier JS U/15 wurde auch an den Radaufhängungen ständig überarbeitet, wobei Anfang Saison die Bremsen der Hinterräder endlich nach aussen in die Rä- der verlegt wurden, um einen besseren Wirkungsgrad der Seitenflügel zu erreichen, so dass jetzt nur noch Ferrari hinten innenliegende Bremsen verwendete. Die Ligier-Leute teilten - ähnlich wie ...