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... erhielt geschwungene Seitenbleche und einen größeren Frontschutz. Und Anfang der »Swinging Sixties« kamen schließlich die Slimstyle-Modelle auf den Markt: schmaler und schmucker und mit deutlich mehr »Streetstyle« als die bauchige Vespa – und mit der ersten Scheibenbremse an einem Scooter. Mit zunehmendem Wohlstand in Europa und der Verfügbarkeit von Autos wie dem Käfer, dem Fiat 500 und dem Mini brach jedoch der Scooter-Markt immer mehr ein. 1972 verkaufte Innocenti seine Fertigungsmaschinen nach Indien. In Europa ließ die österreichische KSR Group in Zusammenarbeit mit Innocenti den Namen Lambretta vor einigen Jahren wiederaufleben. Mit der neuen V-Special lässt es sich genauso unbekümmert und genüsslich wie damals der Sonne entgegenfahren. Wo sind die Freunde? Geboren aus der Not nach dem Zweiten Weltkrieg und von Gerüst - bauern produziert: Für eine Stilikone hat die Lambretta recht ungewöhnliche Wurzeln. Im Sommer 1965 holten Freunde von mir und ich unsere Lambretta-Scooter aus der Garage, beluden sie weit über das empfohlene Maximum hinaus, pumpten die Reifen stärker auf, um das Gewicht aufzufangen, und fuhren mit unseren Freundinnen auf dem Sozius nach Südfrankreich. Das erwies sich als weitaus anstrengender als das Herumbrettern durch London oder den gelegentlichen Trip nach Brighton und brachte den Motor meines 175-ccm-Scooters an seine ...