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... können noch ein gewichtiges Wörtlein mitreden. Immerhin geht man wohl nicht fehl, wenn man die Lebensdauer eines guten Hinterradpneumatiks, von einem ordentlichen Fahrer unter normalen Verhältnissen gefahren, auf 4000—5000 km, diejenige der Vorderpneumatiks auf 6000—7000 km einschätzt. Bei armierten Reifen dürfen wir überdies noch etwa 20 °/0 niedriger einschätzen. Diese Zahlen sind selbstredend nur relativ aufzufassen. Es gibt sehr viele Autler, denen die Reifen schon nach Zurücklegung des ersten Tausenders in Fetzen gehen. Jeder vernünftige Sportsman aber sollte sich dann die Frage vorlegen : was war die Ursache davon, wer trägt die Schuld daran? Und dann Abhilfe schaffen. Eine kluge Anordnung zur rechten Zeit spart oft viel Geld. Man darf übrigens der fehlerhaften Kompression keine zu grosse Bedeutung beimessen, denn bei der enormen Tourenzahl der meisten Motore hat die Luft kaum Zeit zu entweichen, man benutzt daher in den Werkstätten häufig Zündkerzen ohne jede Abdichtung. Am Nachlassen der Kraft des Motors kann auch eine Abnützung der Ventilnocke schuld sein, ein Fehler, der meist leicht zu beseitigen ist. Die mechanische Arbeit, die dieses Organ zu leisten hat, ist geradezu enorm, wenn man rechnet, dass es bei 1200 Touren in der Minute 600 mal gehoben wird, in der Sekunde also 10 mal. Mit dieser Abnutzung verändert sich auch der Ventilhub und damit die ...