Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... optimal auf das Asphalt-Rallye im Jura vorbereitet. Alle Prüfungen hatte er praktisch auswendig gelernt, und der Quattro verfügte über einen optimalen Motor (ca. 450 PS) aus der Küche von Audi-Werkstuner Lehmann. Die versprochene Hilfe aus Ingolstadt wurde ihm allerdings nicht zuteil; das Werk verlor plötzlich das Interesse und war nicht mehr bereit, das Risiko des Einsatzes für einen zweiten Quattro unter Jean-Marie Carron zu tragen. Für das Auto des Wiener Tuners Schmidt (Besitzer: Audi) hätte damit eine Garantiesumme von 200 000 DM hinterlegt werden müssen, was verständlicherweise für den Importeur nicht tragbar war. Nach den prächtigen Herbsttagen zuvor zeigte sich der Jura am Samstag unerwartet von seiner schlechten Seite; teilweise dichter Nebel und feuchte Pisten stellten die Mannschaften vor eine schwierige Aufgabe. Diese Bedingungen waren ganz nach dem Geschmack von Ferreux, der sich mit fünf Bestzeiten in Serie gleich an die Spitze setzte. Für Jean Krucker dagegen stellte die prekäre Sicht ein schwieriges Handicap dar. Er wurde zum ersten Mal mit solchen Verhältnissen konfrontiert; als ehemaliger Rundstrekkenspezialist hat er sich das Fahren nach dem Aufschrieb des Beifahrers noch nicht genü- gend angeeignet. Da nützte ihm auch der Traktionsvorteil seines Allradlers nicht viel, und er verlor ständig Terrain auf seinen Widersacher. ...