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... aber für die Falkenjagd, wünschte, sollte es ein deutlich flacherer Wagen werden. Das durfte natürlich nicht zu Lasten von Höchstgeschwindigkeit, Reichweite und Image gehen, und Sbarro bekam diverse Auflagen. Bei König Khalids Windhawk war das noch anders gewesen, da hatte Sbarro freie Hand gehabt. Für den neuen «Falkenwagen» war die Basis nun vorgeschrieben, es musste ein Rolls-Royce Camargue sein, der war das Beste vom Besten für eine Spezialkonstruktion in den Siebzigerjahren. Der 1975 eingeführte Camargue war verschwenderischer und auffallender als alles andere auf dem Markt. Dieser über 5 Meter lange Zweitürer war noch grösser, breiter, schwerer und schneller als der Silver Shadow. Und natürlich deutlich teurer. Mit 29 000 englischen Pfund lag er noch einmal 50 Prozent über dem Rolls-Royce Corniche Cabriolet und war damit mit Abstand das teuerste Serienauto der Welt. Natürlich war der Camargue kein Fliessbandauto. Jeder Wagen entstand in Handarbeit. Die Carrosserie hatte Pininfarina gezeichnet, und die ersten 178 Wagen waren noch bei HJ Mulliner Park Ward in Willesden aufgebaut worden, bis die extra für diesen Typ errichteten Fabrikhallen fertig waren. Von den insgesamt 530 zwischen 1975 und 1986 gebauten Camargues gingen 75 nach Saudiarabien, und der später zum Falkenwagen umgebaute Camargue war einer davon. Sbarro Ford GT40 Replica, 1968. Sbarro ...