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... in der guten alten Zeit noch allein auf der Strasse. Dem Kommandanten der Berner Autobahnpolizei ist gutzuschreiben, dass er der «AR» Gelegenheit für diese Reportage gegeben hat und es damit einem breiten Leserkreis (und nicht bloss den direkt von Zivilstreifen betroffenen Sündern) ermöglicht, mit der neuesten Eskalation in der verschärften Überwachung der Automobilisten auf Schweizer Autobahnen Bekanntschaft zu machen. Wer es schon erlebt hat, von selbst ernannten Amateurpolizisten kilometerlang am Überholen auf Autobahnen gehindert worden zu sein, muss zugeben, dass die Präsenz und das Eingreifen ziviler Polizeipatrouillen auf derartige Rechtsbrecher eine heilsame Wirkung haben dürfte. Nachdem wir bereits soweit sind, dass Tempo 100 auf der Nl-Strecke Bern-Zürich mit Billigung des EJPD salamischeibenweise eingeführt wird, dürfte ein verschärfter polizeilicher Zwang zum Rechtsfahren und Platzmachen je länger, je wichtiger werden. Der Bericht von Ernst Baumann enthält aber Widersprüche in bezug auf Theorie und Praxis des Zivilstreifeneinsatzes. Gemäss den Aussagen des zitierten Autobahnpolizeikommandanten Fridolin Hächler erfüllt die Zivilkontrolle primär eine Prä- ventivfunktion. Schnellfahrer seien keineswegs die Sorgenkinder der zivilen Polizeipatrouillen auf der Autobahn, schreibt Berichterstatter Baumann. Es gehe darum, Fahrer, die den Verkehr ...