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... kam mit Ansage: Nach denWunderzeiten der Brawn- Mercedes bei den Testfahrten hatte die Konkurrenz schnell nach den Ursachen geforscht,und nicht nur BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen ging davon aus, dass die extreme Interpretation desDiffusors der Schlüssel zum Sekundenglück bei den Newcomern ist. So begann eine Saison, die eine der farbigsten in 60 Jahren Formel 1 werden sollte, eher trist, mit der Diskussionum schwarze Löcher unter den Rennwagen und erhebliche Grauzonen im technischen Reglement. Das Starterfeld war sofort gespalten, als Ferrari, Renault und Red Bull einen Protest gegen die Autosvon Brawn GP, Williams und Toyota einreichten. AuchBMW-Sauber wollte ebenfalls eine Klärung des Sachverhaltes, die Protestnote wurde jedoch wegen «unzureichender Begründung» abgelehnt. Nach einer Nachtsitzung vor dem Auftakttraining vonMelbourne wurde dieser abgeschmettert - fürs Erste. Der Ärger geht weiter, die abgewiesenen Parteien haben ihr Recht auf Berufung angemeldet. Am 14. April - also zwischen den GP von Malaysiaund China - wird dieser verhandelt. Solange bleiben die Ergebnisse vorläufig. Ross Brawn plädiert auf unschuldig: «Das ist lediglich eine clevere Lösung, auf die jeder hätte kommen können.» Theissen bestätigt, dass sich auch die Hinwiler Designer mit der radikalen Lösung auseinandergesetzt hatten, sie aber ausRücksicht auf ...