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... Franken, wovon der Urner Staatskasse 63 Millionen bleiben - zweimal soviel, wie sie jährlich an Steuern einnimmt, oder 1800 Franken pro Kopf der Bevölkerung, 1075 Franken mehr, als der Schweizer Durchschnitt. Dazu kommen 12 Millionen pro Jahr für Betrieb und Unterhalt - 10 Prozent zu Lasten Uris, das «seine» Autobahn am liebsten ganz auf Bundesschultern wälzen möchte, jedenfalls finanziell. Wenn es der Zufall will, sieht unser Automobilist in Uri einen Einheimischen. Zum Beispiel den Fahrer eines Polizei-Volvos oder einen neuzeitlichen «Wildheuer», der das Bort der Autobahn mäht. Dann ist er einem der 96 Leute begegnet, um die Uris Staatsverwaltung wegen der Autobahn anwächst: insgesamt um einen runden Viertel! Dafür fallen die Arbeitsplätze weg, die nötig waren, um den Autoverlad \on Göschenen nach Airolo zu bewältigen. Sollte es der Zufall aber wollen, dass unserm Automobilisten ausgerechnet in Uri der Tankinhalt zur Neige geht oder der Magen knurrt, so kann er an der Gotthard-Raststätte in Erstfeld beides auffüllen. Er tut es an einem Ort, der für Uri eine doppelte Rolle spielt: als historisches' Relikt und Hoffnung für die Zukunft. Denn nur hier kommen Hoteliers und Garagiers noch mit der Haupt-, ader des Transitverkehrs in Berührung. Bis jetzt bescherte ihnen der Zufallskunde, der täglich eintrudelte, einen massgeblichen Umsatzbrocken. Wen ...