Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... KROBOTH SwissClassics Nr. 27 | 03.2010136 Von 1959 bis 1977 stand Gustav Kroboth in Stallau bei Bad Tölz im Telefonbuch. Tölko hiess jetzt seine Firma (Töl = Tölz, ko = Kompressoren, welche er hier baute). Mit seinem Opel Rekord gab er weiter Fahrstunden. Letzte Station Ab 1977 gings weiter nach Weichs bei Laberweinting. Aber auch hier fand der Konstrukteur keine Ruhe. Da wurden Mühlen, mit und ohne Wind, konstruiert und gebaut. Fahrräder wurden elektrifiziert: geräuschlos, abgasfrei, nur 25 km/h schnell, aber das reichte, um den Einkauf nach Hause zu schleppen oder für ein Bummelfährtchen übers Land. Alles Mögliche und Unmögliche konstruierte und baute Kroboth, meist auch nur einfach für sich oder in einigen wenigen Exemplaren. So kam er auch auf die Idee, dreiund vierrädrige kleine einplätzige Elektrofahrzeuge herzustellen. Der 1,2 PS leistende e-Motor treibt das linke Hinterrad an. Die Batterie befand sich zwischen den Fronträ- dern oder hinter dem Einzelrad. Die Anfahrbatterie begnügte sich mit 6 Volt. Die 12- Volt-Batterie war gekoppelt mit einem zweistufigen Schalter. Auf den Rechteck-Stahlrohrrahmen kam ein Sitz und dahinter eine kleine Brücke fürs Gepäck. Gustav Kroboth wollte diese Fahrzeuge nicht als fertiges Ganzes verkaufen, sondern als Kit für Interessenten, welche das Elektromobil selber bauen wollten. Die Baukosten veranschlagte er ...