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... und seinen jungen, aber vielversprechenden Rennleiter Gün ther Wels nicht nur zu der reibungslosen und ungetrübten Abwicklung des Rennens, sondern auch, zu der sportlichen Aufgeschlossenheit der lokalen französischen und deutschen Behörden be glückwünschen, deren eindrucksvolle Unterstützung der Stadt Neuwied einen Ehrenplatz in der mo torsportlichen Nachkriegs-Chronik sichern wird. Dörings kostbare „Kaffeetasse". Maschinen mit kleinstem Hubraum wurden seither in Deutschland mit besonderer Liebe kultiviert und haben vor allem mit den Konstruktionen von DKW und Fichtel Sc Sachs schärfste Zuverlässig keits-Erprobungen überstanden. Diese kleinen „Kaffeetassen-Motoren" nun auch rennsportlich herzurichten und damit der deut schen Industrie, die nur bis 60 ccm Hubraum un gehemmt produzieren darf, wertvolle empirische Möglichkeiten zu eröffnen, ist eine Angelegenheit, des „Schweißes der Edlen" wert. Heute schon blieb Karl D ö r i n g - Wiesbaden in der 125-ccm-Klasse mit seiner Kleinst-DKW nur 55 Sek. hinter der schnellsten Runde Hermann Müllers auf dem über 5 km langen Kurs zurück (4:45 — 3:50), und es wird interessant sein, was Döring nach Einbau seiner Ladepumpe für eine Spitze erzielt. ln Neuwied holte er bereits in der ersten von 6 Runden den entscheidenden Vorsprung vor sei nem Landsmann Ernst Heinrich heraus, der ihm in ...