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... den könnte! P.C., Zürich Automatische Getriebe: Fortschritt oder Krücke ? («AR» 6/1965) Zwischen der «hübschen Anekdote» am Anfang und der Schlussfolgerung im betreffenden Artikel besteht — meiner Meinung nach — ein Widerspruch. Einerseits wird durch die Anekdote dargelegt (und ausdrücklich erwähnt, dass die kleine Geschichte kaum übertreibe), dass selbst ein Gangster — sicher nicht auf den Kopf gefallen— nicht mit einem Auto fahren kann, bei dem er selber schalten müsste. Anderseits ist der Verfasser der Ansicht, in der Schweiz sollten Wagen mit Automatik zur Fahrschule und Prüfung zugelassen werden. Das heisst also, dass Fahrer, welche mit Automatik gelernt haben und geprüft worden sind, mit «gewöhnlichen» Autos nicht oder kaum fahren könnten, der Fahrausweis aber gleichwohl unbeschränkt gälte. Frage an den Verfasser: Sie sind — angenommen — glücklicher Besitzer eines Ferrari GT mit fünf Gangen. XJeberlassen Sie diesen Ferrari Ihrem guten Bekannten zu einer kürzeren oder längeren Fahrt, wenn er nur mit Automatik gelernt hat und geprüft worden ist, wobei er im übrigen ein sehr guter Fahrer sein mag? Ich zweifle daran, und «automatische» Fahrer mit «gewöhnlichen» Wagen in den Verkehr zu lassen, ist zweifellos für den Verkehr gefährlich ... und für den Wagen. Nein, in der Schweiz sind wir (noch lange) nicht reif für die unbeschränkte Zulassung der Automatik ...