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... Die Grossfamilie Weber neigt dazu, imLeerlauf Fett anzusetzen, das hat aber nichts mit der Vergasereinstellung oder der Motorbefindlichkeit zu tun, sondern gehört einfach dazu bei aufwändigen Konstruktionen aus jenen Jahren, als der Mond das begehrteste Reiseziel der Amerikaner war. Der Espada 400 GT wurde derÖffentlichkeit erstmals am Genfer Salon 1968 gezeigt (Apollo 8,erster bemannter Raumflug in Mondnähe). Die Automobili Lamborghini entwickelten die Dynamik eines wild gewordenen Stiers.1964 lief der erste (dreisitzige!) 350 GT aus den soeben fertig gestellten Werkshallen. Ein Jahr später wurde als Option bereits eine Vierliterversion angeboten, und in Turin konnte man ein 350-GTZ-Coupe von Zagato sowie einen 350-GT-Spider-Prototyps bestaunen, der von Touring angefertigt wurde. Während GTZ und Spider Prototypen blieben, ging der 1966 in Genf gezeigte 400 GT 2+2 in Produktion. szo<: dio:p Es handelt sich nicht um einen Sprinter, sondern um einen prächtigen Zieher Öldruck, Ladeanzeige: alles im grünen Bereich. Butterweichtrennt die Kupplung, knackig rastet der erste Gang ein, elegant setzt sich der Espada (spanisch für Schwert) in Bewegung. Es ist kein feuriger Miura, kein kreischender Countach und schon gar kein brüllender Diablo, der davorwärts schiebt, sondern ein Zwölfzylinder in bester Gran-Turismo-Tradition. Der Motor packt unten ...