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... des ADAC sind allein bei den Bundesfern straßen bis 2015 nur 60 Prozent der geplan ten Projekte realisiert. Rund 40 Milliarden Euro würde es kos ten, die drängendsten Planungen anzuge hen. Doch das Geld fehlt. Da fragt man sich, wo die rund 53 Milliarden Euro an Steuer geldern bleiben, die Autofahrer jedes Jahr zahlen. Jetzt müssen die Politiker die Wahl versprechen bezüglich der Infrastruktur- Verbesserung einlösen. Denn die Grenze des Zumutbaren ist erreicht. Nur zur Erinne rung: Im Durchschnitt verbringt jeder Bun desbürger 50 Stunden pro Jahr im Stau, der volkswirtschaftliche Schaden beläuft sich dadurch auf bis zu 100 Milliarden Euro. Eine Maut für Ausländer wird die Finan zierungslücke nicht schließen. Erstens ist das präferierte CSU-Konzept europarecht lich ohnehin fragwürdig, zum anderen re den wir hier von einer Millionenund nicht von einer Milliarden-Einnahme. Eine Pkw- Maut für alle, die immer mal wieder im Gespräch ist, brächte ebenfalls nicht den gewünschten Effekt. Wo soll das Geld also herkommen? Ein brauchbares Konzept lieferte jetzt die Bund-Länder-Kommission „Nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung“. Dieses sollte die neue Koalition annehmen, weil es einen realistischen Lösungsansatz bietet. Die Kommission fordert aus Bundesmitteln ein so genanntes Sondervermögen, das die jährlich fehlenden 7,2 Milüarden Euro ...