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... des Betriebes drängte sich auf. Noch begegnete man dem als «Spielzeug der Reichen» betrachteten Automobil vielerorts mit Skepsis. In Köln fanden sich keine Kapitalgeber, und Horch machte1902 in Reichenbach im Osten Deutschlands mit sieben Mitarbeitern einen neuen Anfang. Zum Abschluss eines Vertretungsvertrags reiste Horch persönlich mit einem seiner Wagen nach London. Wie er später schrieb, wurden allerdings nur einige wenige Wagen verkauft, da die Engländer in ihrem schönenVerkaufsbüro auf Kunden warteten, statt aktiv zu werden. Binnen weniger Monate stieg die Belegschaft auf 90 Mitarbeiter. Erneut erwies sich die Werkstatt als zu klein, und 1904 erfolgte der Umzug nach Zwickau. DieProduktion umfasste nun bereits drei Vierzylindermodelle mit 14 bis 40 PS Leistung und modernem Kardanantrieb. Als einer der ersten deutschen Hersteller wählte Horch hängende, über Stössel und Schwinghebel betätigte Einlassventile. Das Kurbelgehäusewurde statt mit Auslegern auf seiner ganzen Länge mit den Chassisträgern verschraubt, was zu einer Versteifung und zu einemstaubfreien Motorraum führte. DER BEGNADETE TECHNIKER August Horch besass Visionen und Ideen, und es gelang ihm, tüchtige und loyale Mitarbeiter für deren Umsetzung und Ausführung zu gewinnen. Massgebliche Ingenieure waren Fritz Seidel und Hermann Lange, denen dieRealisierung zahlreicher Modelle ...