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... das Leerge wicht von 1425kg (Serie) auf stattliche 1800 kg kletterte, obwohl Motorhaube und KoffeiTaumklappe des 505 aus Leichtmetall bestanden. Mit dem da mals erst 120 PS starken V8-Motor schaffte das schwarze Monster gerade noch 150 km/h. AdenauersHut... Eines Tages war es dann endlich soweit. Dank gründlicher Vorarbeit der Bayern- Lobby in Bonn hatte sich Bundeskanz ler Konrad Adenauer zu einer Probe fahrt überreden lassen. Ein historischer Augenblick. Er war freilich beendet, be vorer richtig begonnen hatte, denn dem Alten aus Rhöndorf flel der Hut vom Kopf. Nicht vor Staunen, sondern weil er beim Einsteigen mit der Dachkante kollidiert war. Verdrossen kehrte er zu seinem besternten Dienstwagen zurück, dem er fortan unverbrüchlich die Treue hielt. Einerder beiden King-Size-V8 diente bis in die sechziger Jahre der Bayerischen Staatsregierung als Dienstwagen. Nach seiner Ausmusterung erwarb ihn der Pfälzer Carlo von Opel, ein Nachfahre der Rüsselsheimer Dynastie, und miss brauchte ihn jahrelang als fahrende Litfasssäule für die von ihm produzierten Kartoffelchips. (Gut, dass Autos nicht weinen können!) Dem Vernehmen nach wartet er heute bei einem deutschen Sammler auf seine Restaurierung. Das zweite Exemplar träumt im Mün chener BMW-Museum immer noch von jenen Zeiten, als es beinahe zur Staats karosse gekürt worden wäre. Aber eben nur beinahe ... Apropos des eingangs ...