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... infolge ihrer Bauart, zwischen Laufrad und Leitapparat keine feste Abdichtung benötigen und als Kreiselmaschinen bezüglich Massenwirkung und Drehzahl weniger empfindlich sind. Die Erhöhung des Arbeitsdruckes im Motor zufolgedes Kompressors verläuft theoretisch angenähert proportional dem Druckverhältnis desselben resp. angenähert proportional zum Anfangsdruck pi, der im Motor vor dem Beginn des Verdichtungshubes herrscht, sodass z. ß. bei einem durch Vorverdichtung erzielten Anfangsdruck pi = l,6 kg/cm2, gegenüber demjenigendes Motors ohne Kompressor von pi = 0,8 kg/cm3, nunmehr theoretisch im Motor sämtliche Arbeitsdrücke pa,Ps, p4 entsprechend etwa doppelt so gross werden wie beim Motor ohne Kompressor, wie dies in Figur 2 angedeutet ist. Der Explosionsdruck ps würde in diesem Falle zirka50 kg/cmerreichen gegenüber beispielsweise 25 kg/cm2 beim Motor ohne Kompressor. Die Drucksteigerung kommt thermodynamisch davon her, dass gegenüber dem Motor ohne Kompressor indemselben Zylinderraum nunmehr ein Luftvolumen vom doppelten Gewicht eine Verbrennung von doppelt soviel Brennstoff ermöglicht, was zu dieser beispielsweise doppelten Drucksteigerung führt. ]e nach dem Kompressordruckverhältnis ist natürlich diese Drucksteigerung eine andere und praktisch von den verschiedensten Umständen, wie Völligkeitsgrad, Vergasung etc. etc. beeinflusst, so dass in Wirklichkeit ...