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... ersparen." Aber da hatte ich wohl in ein Wespennest gestochen. „Im Gegenteil!“ rief er, „mein Sicherheits-Auto wird dann kommen. Ha! Diese Dilletanten! Es wird auf den Autobahnen neunzig fahren dürfen. Und dabei wird es keinem auch nur ein Haar krümmen. Und bei neunzig ist Sense. Man kann da in zehn Stunden von Hamburg nach Unterankenreute fahren. Mit dem Zug braucht man vier Stunden länger, weil man dreimal umsteigen muß.“ „Aber weshalb“, so gab ich zu bedenken, „sollte man nach Unterankenreute fahren?“ Ich wollte ihn nur verwirren, aber es mißlang mir. „Dortwohnt meine Nichte", sagte erschlicht. „Da, sehen Sie!“ Und er zeigte mir ein Foto von ihr. Ich mußte einräumen, daß es einen Sinn hatte, nach Unterankenreute zu fahren. Aber so kamen wir nicht weiter. Ich bat den Kellner, der sich über die Nichte gebeugt hatte, mir einen Espresso zu bringen. Und dann fragte ich gezielt: „Ihr Sicherheits-Auto, wie sieht es denn aus?“ „Ganz anders!“ schwärmte er. „Ganz anders! Haben Sie schon einmal Zwiebeln in einem Netz unter der Decke hängen sehen?“ „O ja“, nickte ich, „so bewahrt man sie doch auf.“ Ich entsann mich der Zeit, als die Häuser noch nicht am Flachdach endeten, sondern als sie noch eine richtige Boden kammer hatten, gut durchlüftet. Da hingen die Zwiebeln, die Speckseite, die Dauerwurst und der Schinken. Es ist kein Wunder, daß ...