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... denn es ist nicht nur ein wichtiges Standardwerk geworden, sondern es ist zudem span nend geschrieben und sehr lesenswert. Das Zeitalter der riesigen Motoren ging zu Ende, die kleinen kamen auf. Als am Anfang unseres Jahr hunderts erste Formen von Autosport betrieben wur den, kannten die Konstruk teure nur einen Weg, höhere Geschwindigkeiten zu errei chen: grössere Motoren. Je dermann verwendete prak tisch nur Vierzylinder, aber die Zylinderinhalte betrugen sechs, sieben, acht, ja mehr als zehn Liter (10 000 cm3). Diese Riesen leisteten zwi schen 50 und 100 PS und übertrugen sie mittels Ket ten auf die Hinterräder. Technisch waren diese Gi ganten weniger interessant. Fast alle waren mit seitenge steuerten Ventilen bestückt, ihre Drehzahlen blieben un ter der 1500-U/min-Grenze. 28 Erst am Ende des ersten Jahrzehnts konnte man grosse Veränderungen be merken. In Frankreich wurde der Ruf nach kleine ren Motoren laut, und 1905 stellte die Sportzeitung «TAuto» (heute «l'Equipe*) eine ganz neue Formel vor: eine Grand-Prix-Klasse, die Coupe de l'Auto, deren Wa gen ein maximales Gewicht von 800 kg und deren Moto ren eine Bohrung von höch stens 80 mm haben sollten. Es wurde die erste Hub raumformel, denn bis dahin waren die Grand Prix mit unbegrenzt grossen Moto ren gefahren worden. Die Flugzeugentwicklung beeinflusst den Motorenbau In jener Zeit flogen auch die ...