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... Vier blaue Wagen traten als geschlossenes Kamikaze-Geschwader an. Ein Griesgram, ein mürrischer Geselle, ein e w i g e r P e s s i m i s t , w a r d e r M a n n d e r l e t z t e n Nacht: Bernard Darniche, 30. So leidenschaftlich er um diesen Sieg kämpfte, mit wilder Verbissenheit, so verkrampft war er auch, immer die Möglichkeit eines bösen Endes v o r s i c h . Er ist der Vollgas-Athlet, der Mann der puren Geschwindigkeit, ohne Taktik, im Spiel der Reifenwahl klar unterlegen. Also nützte er den Vorteil der Startnummer: Ohne seine Eisbeob achter überhaupt anzuhören, verlangte er die gleichen Reifen wie Andersson. Nicht als Ent schuldigung, eher herausfordernd sagte er vor dem Col de Gorbio: «Dann haben wir wenigstens die gleichen Waffen.» D i e S c h l a c h t n a h m e i n e f r ü h e W e n d u n g : Anderssons Ärger begann vor Turini I, zum selben Zeitpunkt zog Munari die falschen Reifen auf, das ergab satte drei Minuten Vorsprung für Darniche. Radio Monte Carlo und das französische Fern sehen machten ihn in dieser Nacht berühmt, er trug Frankreichs Hoffnungen und fuhr phan tastisch. Nicht auszudenken, wenn Anderssons Auto gehalten hätte: Es wäre ein elementarer K a m p f g e w o r d e n . A n d e r s s o n h a t i m %r j a h r gezeigt, wie er sich steigern kann, wenn man ihn fordert. Als Asphalt-Spezialist - dementsprechend sein Sieg in der Coupe des Alpes 1971 — ...