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... Eingerahmt vom Legislaturfinanzplan des Bundes und von den Sparmassnahmen hat der Bundesrat nämlich im Januar die «Botschaft über eine Autobahnvignette und eine Schwerverkehrsabgabe» dem Parlament zugestellt. Mit dieser Vorlage kam er einem Auftrag der Räte im Zusammenhang mit der Bundesfinanzdiskussion nach, begründete sie aber durchaus verkehrspolitisch. Weil der Schwerverkehr seine Stjrassenkosten zu nur etwas mehr als fünfzig Prozent decke, solle er mit einer entsprechenden Abgabe belegt werden. Bei den Vignetten hingegen stehe der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand. Am Jahresende tönte es aus dem Nationalrat gerade umgekehrt: Mit einer Vignette wären verschiedene technische und administrative Probleme leichler zu lösen als mit einer Schwerverkehrsabgabe. Die verkehrspolitischen Auswirkungen wä- ren gering, und man könnte damit die öffentlichen Haushalte von Bund, Kantonen und Gemeinden von Strassendefiziten (?) entlasten. Es fand sich schliesslich eine Mehrheit von 136:23 Stimmen, die einen Verfassungsartikel über die Erhebung von Strassengebühren forderte. Der "Nationalrat beschloss dies auf der'Grundlage einer parlamentari-, sehen Einzelinitiative «Autobahngebühren» aus dem Jahre 1976. Diese Ratsinitiative wurde wieder aus der Schublade gezogen, nachdem der Die von den eidgenössischen Räten am 17. Dezember 1980 - das Datum ...