Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... „die Innen städte im Sommer für Au tos sperren". Tatsächlich - und damit zu Teil zwei - kommt dem Stickoxidausstoß durch den Straßenverkehr im Smogge schehen eine dominierende Rolle zu. Stickoxide tun nichts lieber, als unter Ein fluß energiereicher UV- Strahlung mit Kohlenwas serstoffen zu reagieren. Da bei entstehen so gemeine Stoffe wie das Peroxyazetylnitrat, kurz PAN, die als so genannte Radikale die Pro duktion von Ozon ankur beln. Und erst Ozon macht den Smog zum Smog. Weil diese unbequemen chemischen Reaktionen bei Inversionswetterlagen die Neigung haben, sich ge genseitig hochzuschaukeln, müssen die Schadstoffemis sionen vorbeugend zurück geschraubt werden, verspä tetes Herumkurieren an den Symptomen macht keinen Sinn. Die Kohlenwasser stoffe kommen dabei für den Präventivschlag weni ger in Frage, weil ihre Quel len zu zahlreich sind: Das auf der Weide rülpsende Rind stößt sie genauso aus wie die Klär anlage, von den Tankstellen ganz zu schweigen, de ren unterirdische Reservoirs immer noch ohne Gas pendelverfahren befüllt werden. Bleiben als Ansatzpunkt, so weit mag man Töpfer zustim men. die Stickox ide. Aber warum sollen denn gleich alle Autos ste hen? Warum zieht man nicht die Stinker ohne Katalysator, und das möglichst frühzeitig, aus dem Verkehr? Es ist poli tisch nicht besonders klug - ...