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... Firma Pur Sang (übersetzt: Vollblut) Nachbauten, die nicht nur aus sehen wie Originale (mit samt Gebrauchsspuren), sondern augenscheinlich überzeugend auch als solche angeboten werden. »Anders als Replicas des 356 auf VW-Käfer-Basis oder Cobra-Kopien werden die Autos von Pur Sang«, sagt dazu ein Kenner der Szene, »praktisch identisch nachgebaut, und zwar in Serie. Verkauft werden sie mit alten Papieren, die in Frankreich unter der Hand gehandelt werden. Und so bekommen diese Nachbauten alte Chassisnummern eingeschlagen. Weist man nach, dass man ein egal wie verrottetes Original besitzt, dann ist es ein Leichtes, diese Papiere zu bekommen. Die identischen Nummern werden dann für Recreations gleich mehrfach verwendet.« So gesehen verrät die Anfrage der Behörde, gerade in Bezug auf Bugatti, einen gewissen Bezug zum Thema. Was nun viele andere Oldtimer-Besitzer besorgt, ist, wie diese Untersuchung – als Präzedenzfall – den Markt insgesamt verunsichert. Insbesondere »Specials«, in England seit den 1920er-Jahren fester Bestandteil der Szene, könnten in Kürze von Richtlinien betroffen werden, denen zufolge das neueste Austauschteil als Baujahr zu gelten habe – oder es erfolgt, wie bei Kitcars, ein Q-Kennzeichen (der neben drei Ziffern stehende Buchstabe signalisiert dann nicht wie früher das Zulassungsjahr, sondern: Jahr unklar). ...