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... Bühne und im Saal des «Sädels» geschickt verteilt. Selbst die politischen Gegenpole haben einhellig alle am gleichen Strick gezogen, um möglichst machtvoll den «Geist der Landesgegend» zum Ausdruck zu bringen. Es dürfte sich an dieser Stelle erübrigen, auf die einzelnen Voten der acht Befürworter des jetzigen Traktionssystems und des einzigen Autobusanhängers einzutreten. Eine sachliche Gegenüberstellung der Vorund Nachteile der beiden Traktionsarten war zum vorneherein ausgeschlossen, da nicht mehr die Materie an und für sich im Vordergrund der Diskussion stand, sondern der ganze Fragenkomplex von einer rein persönlichen Note beherrscht wurde. Einen bemü- henden Eindruck machte namentlich das :3ussP'elen der Landschaft Thun gegen den bernischen Regierungsrat. Mancher Angriff und einige der gefallenen Behauptungen hätten besser in den Rahmen einer stark radikal gerichteten Parteiversammlung hineingepasst als in eine Zusammenkunft, die sich über ein reines verkehrstechnisches Problem aussprechen soll. Wie ein roter Faden lief beinahe durch alle Voten die Anklage an die bernische »StrasspnhfHKiirpkt'on. im Verlaufe der letzten Jahre vom bahnfreundlichen zum tramfeindlichen Standpunkt gewechselt zu haben. Mit dem Stimmzettel in der Hand könne man anlässlich der bevorstehenden Wahlen den Herren in Bern die notwendige Antwort schon erteilen. Der ...