Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... häufiger verwendeten eigenreibungsfreien Schraubenund Drehstabfedern stellen sehr hohe Ansprüche an die Stoßdämpfer, die heute meist als hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer ausgebildet werden. Bei Schraubenfederung haben diese zugleich den Vorteil, daß sie sich bequem und raumsparend in der Seelenachse der Feder unterbringen lassen. Beim englischen Morris und Wolseley werden seit neuestem vorn rechts und links je zwei hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer verwendet, was zu einer merklichen Verbesserung der Federungseigenschaften ge führt haben soll. Bei Rolls-Royce und Bentley läßt sich die Härte der hinteren Stoßdämpfer während der Fahrt durch einen auf dem Lenk rad angebrachten Hebel innerhalb weiter Grenzen nach Belieben ver stellen. Um dem seitlichen Oberneigen des Wagens beim scharfen Kurvenfahren entgegenzuwirken, werden die Vorderfedern häufig durch einen „Quer stabilisator“ verbunden; das ist nichts weiter als ein elastischer Stab, der beim ungleichmäßigen Durchfedern auf Verdrehung beansprucht wird und dadurch ein aufrichtendes Moment ausübt. Manche Wagen haben einen derartigen Querstabilisator auch hinten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß man sich den in vielen Fällen dadurch sparen kann, daß man die hinteren Stoßdämpfer nicht senkrecht, sondern schräg einbaut. Die Amerikaner, die diesen ebenso einfachen wie wirksamen Trick zu erst herausgefunden und ...