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... das Nonplusultra für den Designer Der zweite Mangel des «alten» Systems besteht darin, dass die Hell-Dunkel-Grenze durch teilweises Abschatten der Lampe erzeugt wird. Dabei geht fast die Hälfte des vom Reflektor erfassten Lichts verloren - und das ist selbst wiederum nur gut die Hälfte des von der Lampe emittierten Lichtstroms. Insgesamt werden also nur rund 25 % des Lichtstroms genutzt, und das bei schlechter Verteilung. Auch hier schafft der Multifokus - zumindest teilweise - Abhilfe. Den nun fast zwangsläufigen nächsten Schritt vom segmentierten Multifokus zum stetigen Freiflächenreflektor erlaubte die moderne Rechentechnik. Dessen Auslegung läuft, stark vereinfacht, nach folgender Prozedur ab: Man gibt die gewünschte Lichtverteilung vor und ermittelt unter Berücksichtigung der Wendellage durch wiederholte Anwendung des Reflexionsgesetzes die Form des Reflektors. Dieser wird aus einer Vielzahl kleiner Flächenelemente aufgebaut, die «glatt» ineinander übergehen müssen. Der Reflektor verteilt also das Licht wie gewünscht; er übernimmt damit die Aufgaben der Streuscheibe - Streuung und Ablenkung. Diese könnte entfallen, leider aber nur theoretisch. Denn es bleibt ihr zumindest eine ästhetische Funktion: Sie verschleiert den Einblick in das eher nüchtern anmutende Innenleben des Scheinwerfers. Freiflächenreflektoren werden zusammen mit der ...