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... Einführung tieferer Tempolimiten gebildet hatte, infolge des stetig steigenden Anteils an Katalysatorautos und nicht wegen Tempo 80 markant zurückgegangen ist, war ein anderer Ausgang des Verfahrens gar nicht möglich. Zudem muss mansich einmal vorstellen, was ein gegenteiliger Beschluss der Landesregierung zurFolge gehabt hätte: einen riesigen Autobahn-Flickenteppich, auf dem alle paarKilometer eine andere Höchstgeschwindigkeit gegolten hätte. Denn im Hintergrundstanden zahlreiche weitere Kantone schon Gewehr bei Fuss, um Geschwindigkeitsreduktionen flächendeckend einzuführen. Diese Pläne hat nun die Landesregierungmit ihrer abschliessenden Beurteilung durchkreuzt und damit zur Homogenisierungdes Verkehrsflusses und insoweit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beigetragen. Also müsste man sich eigentlich freuen. Doch so richtig will das trotzdemnicht gelingen. Denn das ist eine Rechnung mit mehr alseiner Unbekannten. So ist nicht völlig von der Hand zuweisen, dass der Bundesrat mit diesem Entscheid be den Automobilverbänden «gutes Wetter» machenwollte. Das Referendum gegen die beabsichtigte Erhö- hung der Ordnungsbussendürfte damit vom Tisch sein. Weit stärker ins Gewicht fällt indes, dass es denStrassenverkehrsverbänden nach dem heutigen Zückerlein in Zukunft schwerfallen könnte, erfolgreich gegen die vom Bundesrat geplante erneute Heraufsetzung ...