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... wurde der ADM von Luton nach Southend gefahren, von dort per Flugfähre nach Ostende geflogen und hierauf mit 40 km/h nach Paris gebracht. Hier wurde er von Peter Daimler übernommen. Nachdem das inzwischen gerissene Seil der Fussbremse repariert war, tuckerte der Daimler aus Paris hinaus. «Ich hatte weder Schraubenzieher noch Zange im Gepäck», lachte Peter Daimler, der es auch verschmähte, sich durch ein Begleitfahrzeug in Sicherheit wiegen zu lassen. zahlt Peter Daimler, und er meint damit nicht nur die Träger des Namens, sondern auch den Austro-Daimler vom Typ ADM 19/50. In einer Scheune in Luton, im Norden Londons, stöberte der Autoliebhaber Peter Daimler den alten ADM auf. 42 Jahre gehen normalerweise an einer Kathedrale spurloser vorüber als an einem Auto. Dennoch: des Austro- Daimlers Messingkühler setzte keinen Grünspan an; die dreifach gelagerte Kurbelwelle aus Chromnickelstahl dreht sich noch immer. Am 8. Januar 1&25 mit der Nummer XW 6385 in England zugelassen, diente der Daimler einem Josef Frisch. Im Jahre 19i6 wechselte er den Besitzer: Mister Roy Aylieff, der Direktor einer Kunststoff-Fabrik, Hess sich als nächster Mann in den Zulassungsschein eintragen. Die meiste Zeit stand der Veteran auf seinen riesigen Reifen, die mit 3 atü Luftdruck gefahren werden, still in einer Garagenecke. Ab und zu wurde er angeheizt und aufpoliert. In England ...