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... ist offensichtlich. Dabei ist es beileibe nicht so, dass grosse, komfortable Reisewagen nicht mehr ihre Abnehmer finden würden. Für Autos, die mehr sind als blosse Transportmittel und die auch mehreren Personen mit reichlich Gepäck auf langen Reisen genügend «Lebensraum» bieten können, wird auch in Zukunft ein echtes, wenn auch etwas kleineres (mehr Kleinfamilien!) Bedürfnis bestehen. Wo liegen denn nun aber die Gründe für den momentan zögernden Absatz? Wohl nicht allein darin, dass Autos der oberen Preisund Leistungsklasse für ihre Besitzer tatsächlich unverhältnismässig kostspielig geworden sind. Vielmehr mag die Tatsache ausschlaggebend sein, dass grosse Wagen im breiten Publikum ohne Ausnahme als Treibstoffverschwender und Umweltfeinde zu gelten beginnen und dass es sich mancher potentielle Interessent heute ganz einfach moralisch nicht mehr leisten kann (oder will), als einer derjenigen schräg angesehen zu werden, die mit den knapp gewordenen Ressourcen ungeniert um sich werfen. Die Schlussfolgerung ist klar: Wenn grosse Autos wieder in jeder Beziehung salonfähig werden sollen, müssen sie von ihrem negativen Image befreit werden. Doch dazu genügt das blosse Zügeln ihres Appetits nicht. Glaubwürdig in den Augen des Publikums werden die technischen Bemühungen um mehr Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gerade in dieser Wagenkategorie ...