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... der Verkehrsunfallgründe auf Ver stöße gegen die Verkehrsvorschriften zurüdezuführen sind, so daß sie von dem 40-Prozent-Schuldanteil insgesamt 32 Prozent betragen. Der Rest verteilt sich ungefähr zu gleichen Teilen auf technische Mängel des Kraftfahrzeuges und Trunkenheit am Steuer zu je 4 Prozent aller Ver kehrsunfälle. Erschwerend kommt allerdings hinzu, daß gegenüber der Vorkriegszeit insofern erhebliche Verschiebungen eingetreten sind, als Trunkenheit um 123 Prozent und Verstöße gegen die Verkehrsvorschrif ten um 95 Prozent zugencvnmen haben. Wenn trotz des stark über alterten Fahrzeugbestandes die Unfallprozente aus technischen Mängeln nur um 30 Prozent zugenommen haben, so ist dies ein Beweis dafür, daß der Mensch und nicht die Maschine versagt. Will man demnach die Verkehrssicherheit erhöhen, muß man bei der Erziehung des Kraft fahrers von der Ausbildung ausgehen und das Verantwortungsgefühl des Kraftfahrers heben. Hier liegen die großen Aufgaben für Fahr lehrer und die Kraftfahrorganisationen. Wenn wir trotz der schärfsten Ausbildungsvorschriften aller Länder die höchste Unfallziffer haben, ist dies psychologisch so zu werten, daß der Deutsche mehr als der auslän dische Kraftfahrer den behördlichen Stempel als Anerkennung seiner Verkehrstüchtigkeit bewertet. Der Deutsche neigt im Vollgefühl der überstandenen Prüfung, versehen mit Ausweisen und ...