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... mit mehr PS und mit einem größeren Kraftstoff verbrauch. Bis zur Windschutzscheibe ist der Strömungsver lauf an einem offenen Stromlinienwagen kaum an ders als an einem geschlossenen Fahrzeug. Dann aber beginnt das Störgebiet. Der bis zur Wind schutzscheibe gelenkte Luftstrom verliert die ihm sonst durch das Wagendach gegebene Führung und reißt ab. Die Luft hinter der Scheibe wird in Wirbelbewegung versetzt. Der Fahrgastraum wird zum Wirbeltopf (mit dem bekannten Nackenzug!) und damit zu einem schädlichen Energieverzehrer (Abb. 9 a). Versuche, diese Störquelle durch Verkleinerung des Fahrerraums und der Windschutzscheibe zu vermindern, sind in den Abbildungen x bis 5 gezeigt. Man erkennt, daß eine Angleichung des Luftwiderstandes an eine geschlossene Stromlinien limousine (Abb. 6) nur auf Kosten des Sitzraums möglich ist. Ist doch der Sportzweisitzer im Zuge der strömungstechnischen Verfeinerung zum Renn- Monoposto geworden. Es müssen demnach andere Wege beschritten werden, um den Vorsprung der Limousine aufzuholen. Anregungen in dieser Richtung gibt uns ein Pa tent des Aerodynamikers Jaray aus dem Jahre 1921 (Abb. 7). Die Windschutzscheibe führt hier AERODYNAMIK den Luftstrom dergestalt, daß er über die Fahrer köpfehinweggehend unmittelbar hinter den Sitzen etwa tangential auf einen Heckaufsatz auftrifft, der ihn weiterleitet. Nach diesen ...