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... die Scuderia Ferrari, in unzähligen harten Kämpfen auf allen Pisten Europas erprobt, hat ihren grössten Erfolg dieses Jahres errungen. Drei rote Wagen stellten sich zum Start, und die gleichen drei Maschinen belegen auch die ersten Plätze des auf vier Mann zusammengeschrumpften Gesamtklassements! Deutschland, dessen Start mit ungeheurer Spannung erwartet wurde, hat dieses Mal die romanische Vorherrschaft noch nicht gebrochen. Die italienischen Löwen zeigten ihre Krallen, und das Ergebnis spricht deutlich für die Kraft des südländischen Rennstalles, der auch den schwersten Angriffen zu trotzen weiss. Das Ergebnis von Montlhery ist jedenfalls sportlich und technisch eine Sensation, und wenn man auch die Härten dieses 500-km-Rennens nicht übersah, so rechnete man doch in weiten Kreisen mit einem bedeutend besseren Ab- < schneiden der deutschen Wagen. Die romanische Vorherrschaft ist für dieses Mal noch nicht erledigt, und was in Deutschland nach dem Eifelrennen etwas allzu schnell verkündet wurde, bleibt fernerhin zu beweisen. Deutschlands Stunde hatte noch nicht geschlagen. Vielleicht wird das Resultat des Grossen Preises von Deutschland dann ein etwas anderes Gesicht zeigen. Das Training zum Grossen Preis von Frankreich liess keine entscheidenden Schlüsse auf den Ausgang des Rennens zu. Die deutschen Maschinen zeigten sich, wie man erwartet ...