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... Tonnen. Daß er gedeckt werden kann, stellt ein Ergänzungsgesetz zum Benzin-Blei-Gesetz sicher: Die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen wird, so hatte es ADAC-Präsident Stadler in Bonn gefordert, flexibel und imbürokratisch gehandhabt. Das bedeutet: Die Raffinerien, die noch nicht ganz umgestellt werden konnten, dürfen auch noch altes Benzin produzieren, und die freien Händler (die bisher 60 o/o ihrer Ware aus dem Ausland bezogen haben) können auch weiterhin hö- her verbleiten Sprit importieren. Nur werben darf man mit dem höheren Bleigehalt nicht. I Die Versorgung scheint also gesichert zu sein. Wie aber sieht es mit der Qualität des neuen Benzins aus ? Nach ausgedehnten Versuchen mit dem Testkraftstoff, den ihnen die Mineralölindustrie Anfang 1975 geliefert hatte (Daimler-Benz: »Wir sind Hunderttausende von Kilome? tern damit gefahren«), wurden die Aussagen der Motorenbauer immer optimistischer. Als der ADAC die Autohersteller jetzt noch einmal fragte, ob ihre Motoren das bleiarme Benzin vertragen, zeigte sich: Es gibt nur ganz wenige Typen, die auf jeden Fall umgestellt werden sollen (siehe Kasten rechts oben). Die meisten Autos lassen sich jedoch nach Auskunft ihrer Hersteller gefahrlos mit dem neuen Benzin fahren. Änderungen sind nicht erforderlich. Voraussetzung ist allerdings, daß der Kraftstoff, der jetzt an die ...