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... Überschlag. Noch nie zuvor in seiner Karriere - sie begann1991 auf Opel Manta und führte über zwei Mazda 323 Turbo 4WD zu Peugeot - musste der sympathische Fahrer vom Neuenburgersee einen Totalschaden abliefern. Teamchef Bruno Filisetti und Sportchef Jürg Kaufmann von Peugeot waren es, die ihremPiloten klarmachen mussten, dass so etwas im Verlaufe der Jahreeinfach einmal Vorkommen kann. IHR SCHÜTZLING hat die Lektion offensichtlich verstanden. Er lieferte bei den folgenden drei Läufen hervorragende fahrerische Leistungen und pflückte jeweils das Maximum von 35 Punkten. Henny lieferte den Beweis, dass Peugeot (Suisse) mit ihm genau den Fahrer für das «offizielle» Auto gewählt hat, den esfür einen Meistertitel braucht. Einer der siegen kann, aber vor allem auch einer, der regelmässig Punkte nach Hause bringt. Bei der Ronde d’Ajoie auf dem Waffenplatz von Bure leistete sich Henny zwar einen zweiten Patzer - und wir erinnern uns noch gut, wie er anschliessend eine ganze Sonderprüfüng gekonnt auf nurdrei Rädern fuhr! Wir erinnern uns ebenso gerne an seine sensationelle Vorstellung beim «Pays de Vaud» und an seine überlegene Leistung beim «Valais», wo er den Gesamtsieg wegen einesharmlosen Ausritts dem vierfachen Exmeister Burri überlassen musste. Spätestens 1998 haben alle erkannt, dass Henny mehr Potential hat, als nur «brav Meister zu werden» ...