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... die Flaggen plötzlich auf Halbmast gingen: Der ausgezeichnete Mercedes-Benz- ' Fahrer Otto Merz war, beim Training tödlich verunglückt Das tragische Ereignis überschattete das ganze Training bis zum Samstag, und auch das Rennen stand noch unter dem Zeichen der Trauer für den Toten* Am Donnerstag morgen hatten sich noch nicht viele Fährer auf der Avus eingefunden, um erste Versuchsfahrten zu absolvieren. Die Italiener mit ihren Alfa Romeound Maserati- Wagen fehlten noch, und auch Chiron kam als blosser Zuschauer. Von den kleineren Wagen waren nur die Austin zu sehen. Bei den grossen Maschinen trainierten die beiden Mercedes von Merz und v. Brauchitsch und der Bugatti von Williams. Von den kleineren Wagen sah man noch die Bugatti von Veyron, Burggaller und Simons, sowie den Alfa Romeo des Schweizers Rüesch, den Amilcar des jungen Schweden Widengren und den stromlinienförmig karossierten D.K.W. von Macher. In der ersten Nachmittagsstunde ging ein starker,Regengüss über die Bahn nieder. Die beiden Mercedes benützten diese Gelegenheit, um ein Training auf nasser Strecke zu absolvieren. Der Wagen von Merz wurde aus diesem Grunde mit anderen Reifen versehen. Um dem Fahrzeug am nassen Boden bessere Adhäsion zu verleihen, zog man rauhere, griffigere Pneus auf. Damit der Reibungswiderstand indessen nicht unnötig vergrössert wurde, verwendete man vorläufig nur ...