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... gegen Mercedes Das Duell der beiden Noblen in deutschen Landen hat Tradition. Der Streit, wer denn nun die besseren Großlimousinen baut — BMW in München oder Mercedes in Stuttgart — ent brannte bereits, als in der Bundesrepublik die Num merntafeln noch schwarz und die Zahlen und Buchstaben darauf weiß geprägt waren. Im März 1954 präsentierte Mercedes-Benz auf dem Genfer Autosalon den Typ 220 mit einem 2,2 Liter gro ßen Sechszylinder-Reihenmo tor, doch wenige Schritte weiter konnten die Wirtschaftswun der-Kinder auf dem BMW- Stand eine andere Neuheit be wundern, den ersten deutschen Nachkriegs-Achtzylinder na mens BMW 502. Beide kleideten Karosserien, die den Deutschen schon be kannt waren: So übernahm der Münchner das Gehäuse des bereits seit 1952 gebauten Sechszylinder-Typs 501, der Stuttgarter sah fast so aus wie der Mercedes 180, der den aufstrebenden Deutschen seit 1953 Ziele setzte. Sowohl BMW als auch Mercedes überhäuften ihre Spitzen-Modelle damit, wo nach es die verdunklungsge schädigte Kriegsgeneration of fenbar gelüstete: mit glitzern dem und gleißendem Chrom. Die Tester ließen sich von solchen Äußerlichkeiten frei lich nicht blenden. „Die Handhabung von Lenkung, Kupplung und Bremse“, no tierte auto motor und sport (Heft 19/1954) im Fahrbe richt des Mercedes 220, „be darf doch einiger Kräfte.“ t> Die Konkurrenten in ...