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... überschritten bzw. eingehalten hatte. Ausserdem zeigte man ihm auf einer Liste acht Verkehrssituationen, aus denen er die für sich gefährlichste herausfinden sollte, und fragte ihn danach, was ihn als Verkehrsteilnehmer am meisten ärgere. Die Ermittlung umfasste im weiteren das Lebensalter, das Geschlecht und den Wohnort. Zur Klärung dieser Fragen diente folgende Untersuchungsanordnung: Eine erwachsene, männliche Person ging auf den Fussgängerstreifen zu, Die Auswertung deckte fünf Zusammenhänge auf, die zwischen der Anhaltebereitschaft des Autofahrers einerseits und anderen Faktoren beblickte zu dem herannahenden Fahrzeug hin und gab ein Handzeichen, um sicher über den Streifen marschieren zu können. In einer Entfer- «Durchfahrer» gaben an, nicht angehalten zu haben, weil sie sonst brüsk hätten bremsen müssen (43 - 30 %), , es vom Fussgänger unvernünftig gewesen wäre, den Vortritt zu erzwingen (37 = 26 %), sich der Aufwand des Bremsens wegen eines wartenden Fussgängers nicht lohnt (20 = 14 %). stehen. Zuerst stellte man fest, dass die Anhaltebereitschaft um so grösser ist, je mehr die Geschwindigkeit der Innerortslimite entspricht oder darunterliegt. Von den beobachteten 237 Fahrzeuglenkern fuhren 44 vor dem Fussgängerstreifen schneller als 50 km/h, während sich 193 genau an die gültige Limite von 50 km/h hielten oder sogar langsamer ...