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... Gelegenheit, sein Missfallen dar-über auszudrücken, erhielt ein Grüner bei der Behandlung desVoranschlags im Stadtrat. Er beantragte den Verzicht auf dieAnschaffung eines Dienst-Mercedes. Der Antrag war für ihn«folgerichtig», weil der Rat eine Woche zuvor - auch unterHinweis auf die zu vielen Dienstfahrten, namentlich des Stadtpräsidenten - eine Chauffeurstelle bei der Polizeidirektion gestrichen hatte. Der Grüne konnte sich sogar auf detaillierte Nachforschungen berufen. Das bisherigeFahrzeug hatte vom Januar bis September während 693 Stunden im Einsatz gestanden, wovon 527 Stunden für den Stadtpräsidenten, 70 Stunden für andere Regierungsmitglieder, und knapp 100 Stunden gingen aufdas Konto anderer Benützer. Das sei nicht zu verantworten, befand der Antragsteller; immerhin gehöre der Stadtpräsident der rotgrünen Koalitionan, und dieser sei die Schonung der Umwelt ein Anliegen. Soviel Grundsatztreue ging indessen sogar der rotgrünen Mehrheit des Stadtrats zu weit: Mit 33 gegen 24 Stimmen schicktesie den Antrag bachab - der Stern wird weiterhin über dem Stadtpräsidenten leuchten. 50 Parkplätze weniger Eine andere Gelegenheit, gegenden motorisierten Individualverkehr Stellung zu beziehen,liess sich aber das Stadtparlament nicht entgehen. Es lag einAntrag vor, 64 von der Stadtverwaltung zugemietete Parkplätze zu streichen. Die Verwaltung ...