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... dass sich die italienischen Sportsmen den Ausländern gegen- über wenig kollegialisch zeigten. Da ich etwas « munkeln » hörte von Start um «fünf» oder «sechs » Uhr, so machte ich mich früh gegen vier Uhr auf den Weg und traf dann zwanzig Minuten nach vier Uhr morgens auch schon die Tribüne besetzt. Wagen um Wagen rollte heran. Vinzenz Florio hatte alle Mühe die Wagen zu ordnen. Schliesslich wurde mit Hilfe der bekannten Sportsleute Tampier, Prinz von Arenberg und Dormenil die Startreihe der Wagen aufgestellt, als erster ein Pilain-Wagen, als letzter an 46. Stelle ein Isotta-Fraschini. Um 540 fiel das Zeichen zum Start, die Wagen folgten sich in Intervallen von 3 Minuten, so dass 755 Uhr der letzte Wagen abgelassen wurde. Den besten Start zeigten: Wagner (Darracq), Hanriot (Darracq), Trucco (Isotta-Fraschini), Isan (Daimler) und die beiden Bayard- Clementfahrer Garcet und Gaudermann. Kaum war der letzte Konkurrent fort, so kam der erste Fahrer an. Es war Opel, welcher die 130 km in der staunenswert kurzen Zeit von 2-51.11 gemacht hatte, während der Sieger im Rennen, Nazzaro, zu dieser ersten Runde 2 : 44 : 23 brauchte. Opel hat auch unter diesen sicherlich schwierigsten Verhältnissen, doppelt erschwerend für den Ausländer, gezeigt, dass er ein Herrenfahrer par excellence ist. Um die Leistung Opels recht würdigen zu können, sei noch bemerkt, dass er Duray, den Sieger im ...